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Darum ist jetzt Schluss mit Facebook!

Jun 3, 2019 | Internet

Facebook – du hast mir die Zeit gestohlen.

Und damit wäre die Begründung bereits geliefert, warum wir nicht mehr bei Facebook vertreten sind. Ist das weltbewegend? Ist das wichtig? Muss man das wissen? Nein. Man kann es skippen oder posten bei Twitter!

Selbstverständlich habe ich freiwillig meine Zeit Facebook gegeben. Ohne Zwang. Mit dem Ziel mehr für mein Geschäft erreichen zu können. Egoistisch. Ich. Ich. Ich.

Facebook ist unser aller Spiegelbild schlechthin.

Je länger desto mehr erkenne ich mich aber nicht mehr darin. Was ich sehe, graust mich, macht mir Angst. Dabei bin ich rein äusserlich gar nicht so hässlich. Deshalb passt mir das Spiegelbild nicht – nicht mehr. Auch das wäre eine Begründung dafür, weshalb ich Facebook verlasse. Doch der wahre Grund ist etwas komplexer.

Wegen Facebook eigene Produktivität gesenkt.

Und genau das will ich nicht. Der Tag hat nun 24 Stunden. Das ist fix. Es bleibt kaum Zeit für den täglichen Wahnsinn, wenn noch eine weitere, fremde Website (Facebook) mit Inhalten befüllt werden will – kostenlos, nein: auf meine Kosten.

Für kleine Unternehmen bringt Facebook wenig, wenn sie nicht nebst der Zeit auch noch einiges an Werbebudget bereit sind zu investieren. Facebook lohnt sich nicht. Das steht fest.

In den letzten 12 Monaten durfte ich mehr leisten, da ich Social Media stark fernblieb. Das ist gut. Das macht Sinn. In Zahlen ausgedruckt, ist die eigene Produktivität um über 35% gestiegen! Das macht Spass und freut die Kunden. Deshalb also ist definitiv Schluss mit Facebook.

Ich gehe!

Nicht etwa, weil ich persönlich das Netzwerk doof finde. Nicht etwa, dass es nach aller Kunst versucht den Nutzer zu manipulieren und zu verdummen. Auch ist mir die ganze Heimlichtuerei mit den persönlichen Daten ehrlich gesagt keine Sekunde Aufregung wert. Oder auch die klare Absicht von Facebook in eine sinnlose, frustrierende Abhängigkeit hinein zu tappen, berührt mich nicht. Das alles kümmert mich wenig.

Mark: you can keep it.

Facebook alleine ist jedoch nicht das Problem. Es sind in gleicher Weise Pinterest, Twitter, LinkedIn oder Instagram identische Zeitfresser und Datendiebe, wie das grösste Social Netzwerk. Hier gilt es allgemein gut abzuwägen, was für ein kleines Unternehmen wirklich nötig und sinnvoll ist. Man muss überhaupt nicht überall dabei sein. Und das kann man auch nicht, wenn man noch einer bezahlten Arbeit nachgehen will oder muss.

Ende gut, alles gut?

Natürlich ist das ein gewagter Schritt für eine Agentur, die sich SEM auf die Fahne geschrieben hat. Nicht mehr selbst bei Facebook anwesend zu sein, macht doch nachdenklich, oder?

Ich empfehle meinen Kunden immer gut abzuwägen, was an Präsenz auf Social Media sinnvoll und machbar ist. Ich verkaufe nichts, was ich nicht selbst für gut empfinde. Facebook finde ich für mich nicht gut. Weder privat noch fürs Geschäft.